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	<title>Anitra Eggler - Digital-Therapeutin aus Liebe zum Web - Bestseller-Autorin - Top-100-Rednerin</title>
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	<description>Anitra Egglers Digital-Therapie gegen E-Mail-Wahnsinn, Sinnlos-Surf-Syndrom, Meeting-Malaria und Präsentations-Pest, Facebook-Inkontinenz, Sklaven-Phonitis und Online-Reputations-Infarkt</description>
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		<title>Von der Todesanzeigentexterin via Nahtoderfahrung zur Journalistin</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 17:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der Todesanzeigentexterin via Nahtoderfahrung zur Journalistin 23.06.2012 – EM. Ich bin im Fußballfieber. Mein Fußballfieber hat argentinische Wurzeln. Und weil die immer brennen, haben mir meine argentinischen Meister eine Ausgabe des „Argentinischen Tageblatts“ geschickt. Dort begann meine Journalisten-Karriere 1994. Und sie begann mit unbeschreiblich schönen Nahtoderfahrungen. Und da die beste Referenz das Leben ist*, erzähle ich heute mal von Ereignissen, die in keinem Lebenslauf stehen, aber meinen immer aufs Allerbeste geprägt haben. Buenos Aires, 1994. Ich lebe mit einer kurzen Unterbrechung (Kriegskasse auffüllen in Karlsruhe als Telefonzentralistin beim Otto Versand) seit 1992 in der Metropole meines Herzens. Nachdem meine erste Bewerbung beim „Argentinischen Tageblatt“, der ältesten deutschsprachigen Zeitung im Ausland, 1992 kläglich gescheitert war („Sie können kein Spanisch und nicht Maschinenschreiben&#8230; &#8230;“), hatte ich es 1994 endlich geschafft: Ich konnte schneller Schreibmaschine als die Preußen schießen und war treffsicherer als Leon, der Profi. Und ich konnte Spanisch, allerdings: Gossenspanisch. Zwar hatte ich im Rahmen meines Kriegskasse-Aufenthalts in Deutschland einen Spanisch-Kurs für Fortgeschrittene besucht, um meinem autodidaktischen Redeschwall ein bisschen grammatikalische Basis zu verleihen, aber so richtig mit „gschamster Diener“-Höflichkeit und Ehrerbietung, das konnte ich nicht. Ich konnte nicht mal Siezen Das musste man in Argentinien auch nicht. Dort regiert mein geliebtes „vos“, das entspricht dem englischen „you“ und das reicht, es sei denn, man hat es mit wirklich wichtigen Menschen zu tun. Also mit Politikern, Polizisten, Nobelpreisträgern, Rechts- und Kirchenvertretern und Respektspersonen aller Art, Stichwort: Weisheit und Alter oder Macht und Geld. Bislang war ich dieser Spezies Argentinier nicht so intensiv begegnet, als das man an meinem in der Straßenschule erlernten Vokabular hätte Anstoß nehmen können. Ich hatte ja auch noch den Blond- und Deutsche-Bonus als Verbündete. Heute glaube ich, dass er einer der Gründe dafür war, dass die Herausgeber des Argentinischen Tageblatts mich nicht umgehend von meinem Arbeitsplatz als Empfangsfräulein entfernten. Hallo? Du, Herr Finanzminister, warte mal kurz Empfangsfräulein? Jawoll. Journalistenjobs waren auch damals schon Mangelware und bevor ich mir ein zweites Nein holte, holte ich mir die Chance auf ein Ja, änderte meine Taktik und sagte zu, als man mich fragte, ob ich auch an der Rezeption arbeiten würde. Dort hatte ich drei Hauptaufgaben: Telefonzentrale, Besucher empfangen, Anzeigen entgegennehmen und texten. Die ersten zwei Aufgaben waren eine Herausforderung. Beim Herausgeber Roberto T. Alemann handelte es sich nämlich um einen zweimaligen Ex-Wirtschaftsminister. Jetzt können Sie sich vorstellen, wer bei „Doctor Roberto“ (so wohltuend unprätentiös wird in Argentinien mit Titeln umgegangen) alles anrief und erschien. Sie erinnern sich, ich konnte nicht Siezen! Was sagen Sie dann zum aktuellen argentinischen Finanzminister, wenn der auf der roten Empfangsmatte steht oder in der Leitung hängt? „He, warte mal kurz, ich muss erst mal schauen, ob Doctor Roberto Zeit für dich hat!“? Nun ja, ich sagte so was ähnliches. Erschwerend kam hinzu, dass ich eine sehr gute Aussprache hatte. Man hörte deshalb nicht sofort, dass da eigentlich ein deutsches Fräulein mit astreinem Abitur an der anderen Leitung war, das formulierte wie ein Straßenkehrer und dabei verzweifelt versuchte, höflich im Rahmen ihres Wortschatzes zu sein. Den „Blonde-Deutsche-Bonus“ habe ich dennoch irgendwie so lange eingeheimst, bis ich Siezen konnte und den Konjunktiv in bester österreichischer Manier zweckentfremden im Namen der Höflichkeit. Texten im Angesicht des Todes Parallel zu Telefon und Empfang musste ich auch Anzeigen annehmen, und zwar die, die persönlich überbracht wurden. Und das waren zu 90 Prozent Todesanzeigen, zu 7 Prozent Vereinsnachrichten („Der Deutsche Club lädt auch heuer wieder zum Oktoberfest“), zu 3 Prozent Glückwünsche und Geburtsanzeigen. Die Todesanzeigen wurden mein Spezialgebiet. Über die Menschen, die da am noblen Jugendstil-Tresen der Verlagsvilla in Juncal 831 im Mikrozentrum von Buenos Aires strandeten, könnte ich Bücher schreiben. Täter und Opfer des Ersten (!) und des Zweiten Weltkriegs. Mörder und Minderheiten, Verfolger und Verfolgte, Geschichte zum Anfassen. Das Tageblatt, seit 1874 im britischen Sinne liberal und während der Nazizeit verboten, vereinte die Kriegsgegner durch seine Monopolmacht als einziges qualitatives deutschsprachiges Medium. Und jetzt formulieren Sie mal die Trauerbedürfnisse von 90-Jährigen, die gerade ihren Lebenspartner verloren haben und ihre deutsche Sprachfertigkeit, willentlich oder nicht, Jahre zuvor. Das war eine Kür, die mich oft zum Mitweinen gebracht hat – in diesen Momenten habe ich die ergreifendsten Todesanzeigen verfasst. Jubeln mit Mördern, Junkies und Assozialen Emotionale Extreme zogen mich auch fern der Arbeit in ihren Bann. Jeden Sonntag frönte ich mit Vla, meiner Partnerin in Crime seit Grundschultagen, einer gefährlichen Leidenschaft. Wir besuchten die Spiele der Boca Juniors. Wir erlebten den argentinischen Fußballwahnsinn live, aber nicht in einer sicheren Loge, sondern dort, wo sein Herz schlägt und sein Hass kocht: in der Hooligankurve mit der gefürchteten „La Doce“, dem stets gewaltbereiten 12. Spieler von Boca. „Bosteros“ werden die Boca-Hooligans genannt. Die Bedeutung des Worts hat mir Doctor Roberto erklärt, es heißt „Scheißsammler“ und das ist eigentlich noch schmeichelhaft. Denn ohne Vorurteile bedienen zu wollen, das Vorstrafen-Register der Hooligans füllt sicher mehr Seiten als das Neue Testament. Hätte meine Mutter die Menschen gesehen, neben denen ich stand und mit denen ich sang und hüpfte, sie wäre mit ihren eigenen Armen nach Argentinien geflogen, um mich abzuholen. Ich hätte sie verstanden. Es war wirklich gefährlich und jeder Sonntag eine kleine Nahtoderfahrung. Geht mit Gott, aber geht weiter Schon der Weg ins Stadion barg einiges an Verletzungsgefahr. Die Einlasskontrolle regelte die berittene Polizei, kontrolliert wurde mit dem Schlagstock (hier ein Beweis-Video für Blutrünstige). Das Resultat: Messer, Drogen, Feuerwaffen – alles vorhanden im Stadion, zumindest zu meiner Zeit. Natürlich war es wahnsinnig, sich dorthin zu begeben. Aber es war wahnsinnig adrenalinhaltig und wahnsinnig echt. Ich hatte an keinem Ort der Welt je wieder das Gefühl, so sehr Volksseele zu sein wie in der Hooligan-Kurve der Bombonera. Hier sehen Sie, warum. Und ich war Teil davon, obwohl ich als Frau dort nichts verloren hatte. Frauen bei der „Doce“ sind wie Feuer und Benzin. Auch deshalb gehen sie nicht hin. Wir schon, allerdings als „Mann“ verkleidet, so gut das halt gelang. Wir haben nie Eintritt und auch kein Schmiergeld bezahlt, um Zutritt zu den oftmals ausverkauften Spielen zu bekommen. Die 20 Pesos, die ich immer [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1>Von der Todesanzeigentexterin via</h1>
<h1>Nahtoderfahrung zur Journalistin</h1>
<p><strong>23.06.2012 – EM. Ich bin im Fußballfieber. Mein Fußballfieber hat argentinische Wurzeln. Und weil die immer brennen, haben mir meine argentinischen Meister eine Ausgabe des „Argentinischen Tageblatts“ geschickt. Dort begann meine Journalisten-Karriere 1994. Und sie begann mit unbeschreiblich schönen Nahtoderfahrungen. Und da die beste Referenz das Leben ist*, erzähle ich heute mal von Ereignissen, die in keinem Lebenslauf stehen, aber meinen immer aufs Allerbeste geprägt haben.<em><br />
</em></strong></p>
<p><strong><em><a href="http://www.anitra-eggler.com/gottverdammt/wp-content/uploads/2010/08/280_Maradios_copyright-luistxo-flickr.gif"><img class="alignright size-full wp-image-428" title="280_Maradios_copyright luistxo flickr" alt="" src="http://www.anitra-eggler.com/gottverdammt/wp-content/uploads/2010/08/280_Maradios_copyright-luistxo-flickr.gif" width="280" height="280" /></a></em>Buenos Aires, 1994.</strong> Ich lebe mit einer kurzen Unterbrechung (Kriegskasse auffüllen in Karlsruhe als Telefonzentralistin beim Otto Versand) seit 1992 in der Metropole meines Herzens. Nachdem meine erste Bewerbung beim <a href="http://www.tageblatt.com.ar" target="_blank">„Argentinischen Tageblatt“</a>, der ältesten deutschsprachigen Zeitung im Ausland, 1992 kläglich gescheitert war („Sie können kein Spanisch und nicht Maschinenschreiben&#8230; &#8230;“), hatte ich es 1994 endlich geschafft: Ich konnte schneller Schreibmaschine als die Preußen schießen und war treffsicherer als Leon, der Profi. Und ich konnte Spanisch, allerdings: Gossenspanisch. Zwar hatte ich im Rahmen meines Kriegskasse-Aufenthalts in Deutschland einen Spanisch-Kurs für Fortgeschrittene besucht, um meinem autodidaktischen Redeschwall ein bisschen grammatikalische Basis zu verleihen, aber so richtig mit „gschamster Diener“-Höflichkeit und Ehrerbietung, das konnte ich nicht.</p>
<p><strong>Ich konnte nicht mal Siezen</strong></p>
<p>Das musste man in Argentinien auch nicht. Dort regiert mein geliebtes „vos“, das entspricht dem englischen „you“ und das reicht, es sei denn, man hat es mit wirklich wichtigen Menschen zu tun. Also mit Politikern, Polizisten, Nobelpreisträgern, Rechts- und Kirchenvertretern und Respektspersonen aller Art, Stichwort: Weisheit und Alter oder Macht und Geld. Bislang war ich dieser Spezies Argentinier nicht so intensiv begegnet, als das man an meinem in der Straßenschule erlernten Vokabular hätte Anstoß nehmen können. Ich hatte ja auch noch den Blond- und Deutsche-Bonus als Verbündete. Heute glaube ich, dass er einer der Gründe dafür war, dass die <a href="http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2006/01/07/a0002" target="_blank">Herausgeber</a> des Argentinischen Tageblatts mich nicht umgehend von meinem Arbeitsplatz als Empfangsfräulein entfernten.</p>
<p><strong>Hallo? Du, Herr Finanzminister, warte mal kurz</strong></p>
<p>Empfangsfräulein? Jawoll. Journalistenjobs waren auch damals schon Mangelware und bevor ich mir ein zweites Nein holte, holte ich mir die Chance auf ein Ja, änderte meine Taktik und sagte zu, als man mich fragte, ob ich auch an der Rezeption arbeiten würde. Dort hatte ich drei Hauptaufgaben: Telefonzentrale, Besucher empfangen, Anzeigen entgegennehmen und texten. Die ersten zwei Aufgaben waren eine Herausforderung. Beim Herausgeber Roberto T. Alemann handelte es sich nämlich um einen zweimaligen Ex-Wirtschaftsminister. Jetzt können Sie sich vorstellen, wer bei „Doctor Roberto“ (so wohltuend unprätentiös wird in Argentinien mit Titeln umgegangen) alles anrief und erschien. Sie erinnern sich, ich konnte nicht Siezen! Was sagen Sie dann zum aktuellen argentinischen Finanzminister, wenn der auf der roten Empfangsmatte steht oder in der Leitung hängt? „He, warte mal kurz, ich muss erst mal schauen, ob Doctor Roberto Zeit für dich hat!“? Nun ja, ich sagte so was ähnliches. Erschwerend kam hinzu, dass ich eine sehr gute Aussprache hatte. Man hörte deshalb nicht sofort, dass da eigentlich ein deutsches Fräulein mit astreinem Abitur an der anderen Leitung war, das formulierte wie ein Straßenkehrer und dabei verzweifelt versuchte, höflich im Rahmen ihres Wortschatzes zu sein. Den „Blonde-Deutsche-Bonus“ habe ich dennoch irgendwie so lange eingeheimst, bis ich Siezen konnte und den Konjunktiv in bester österreichischer Manier zweckentfremden im Namen der Höflichkeit.</p>
<p><strong>Texten im Angesicht des Todes</strong></p>
<p><a href="http://www.anitra-eggler.com/wp-content/uploads/2010/08/Bildschirmfoto-2012-06-23-um-14.42.50.png"><img class="alignright size-medium wp-image-3985" title="Mein geliebtes Tageblatt!" alt="" src="http://www.anitra-eggler.com/wp-content/uploads/2010/08/Bildschirmfoto-2012-06-23-um-14.42.50-300x219.png" width="300" height="219" /></a>Parallel zu Telefon und Empfang musste ich auch Anzeigen annehmen, und zwar die, die persönlich überbracht wurden. Und das waren zu 90 Prozent Todesanzeigen, zu 7 Prozent Vereinsnachrichten („Der Deutsche Club lädt auch heuer wieder zum Oktoberfest“), zu 3 Prozent Glückwünsche und Geburtsanzeigen. Die Todesanzeigen wurden mein Spezialgebiet. Über die Menschen, die da am noblen Jugendstil-Tresen der Verlagsvilla in Juncal 831 im Mikrozentrum von Buenos Aires strandeten, könnte ich Bücher schreiben. Täter und Opfer des Ersten (!) und des Zweiten Weltkriegs. Mörder und Minderheiten, Verfolger und Verfolgte, Geschichte zum Anfassen. Das Tageblatt, seit 1874 im britischen Sinne liberal und während der Nazizeit verboten, vereinte die Kriegsgegner durch seine Monopolmacht als einziges qualitatives deutschsprachiges Medium. Und jetzt formulieren Sie mal die Trauerbedürfnisse von 90-Jährigen, die gerade ihren Lebenspartner verloren haben und ihre deutsche Sprachfertigkeit, willentlich oder nicht, Jahre zuvor. Das war eine Kür, die mich oft zum Mitweinen gebracht hat – in diesen Momenten habe ich die ergreifendsten Todesanzeigen verfasst.</p>
<p><strong>Jubeln mit Mördern, Junkies und Assozialen</strong></p>
<p>Emotionale Extreme zogen mich auch fern der Arbeit in ihren Bann. Jeden Sonntag frönte ich mit Vla, meiner Partnerin in Crime seit Grundschultagen, einer gefährlichen Leidenschaft. Wir besuchten die Spiele der Boca Juniors. Wir erlebten den argentinischen Fußballwahnsinn live, aber nicht in einer sicheren Loge, sondern dort, wo sein Herz schlägt und sein Hass kocht: in der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vYXmfguRC_s&amp;feature=related" target="_blank">Hooligankurve</a> mit der gefürchteten „La Doce“, dem stets gewaltbereiten 12. Spieler von Boca. „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=i5l8wLprtxU&amp;feature=related" target="_blank">Bosteros</a>“ werden die Boca-Hooligans genannt. Die Bedeutung des Worts hat mir Doctor Roberto erklärt, es heißt „Scheißsammler“ und das ist eigentlich noch schmeichelhaft. Denn ohne Vorurteile bedienen zu wollen, das Vorstrafen-Register der Hooligans füllt sicher mehr Seiten als das Neue Testament. Hätte meine Mutter die Menschen gesehen, neben denen ich stand und mit denen ich sang und hüpfte, sie wäre mit ihren eigenen Armen nach Argentinien geflogen, um mich abzuholen. Ich hätte sie verstanden. Es war wirklich gefährlich und jeder Sonntag eine kleine Nahtoderfahrung.</p>
<p><strong>Geht mit Gott, aber geht weiter</strong></p>
<p>Schon der Weg ins Stadion barg einiges an Verletzungsgefahr. Die Einlasskontrolle regelte die berittene Polizei, kontrolliert wurde mit dem Schlagstock (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=ExzutGl6Bck&amp;feature=related" target="_blank">hier ein Beweis-Video für Blutrünstige)</a>. Das Resultat: Messer, Drogen, Feuerwaffen – alles vorhanden im Stadion, zumindest zu meiner Zeit. Natürlich war es wahnsinnig, sich dorthin zu begeben. Aber es war wahnsinnig adrenalinhaltig und wahnsinnig echt. Ich hatte an keinem Ort der Welt je wieder das Gefühl, so sehr Volksseele zu sein wie in der Hooligan-Kurve der Bombonera.</p>
<p>Hier sehen Sie, warum.<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/t6g7HnyGhcM" height="350" width="560" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Und ich war Teil davon, obwohl ich als Frau dort nichts verloren hatte. Frauen bei der „Doce“ sind wie Feuer und Benzin. Auch deshalb gehen sie nicht hin. Wir schon, allerdings als „Mann“ verkleidet, so gut das halt gelang.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.anitra-eggler.com/wp-content/uploads/2010/08/Bildschirmfoto-2012-06-23-um-14.34.44.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3983" title="En el barrio de la Boca hay una barra loca, muy descontrolada... Und nein, Vla und ich sind nicht der Mann in der Mitte!" alt="" src="http://www.anitra-eggler.com/wp-content/uploads/2010/08/Bildschirmfoto-2012-06-23-um-14.34.44.png" width="512" height="379" /></a></p>
<p>Wir haben nie Eintritt und auch kein Schmiergeld bezahlt, um Zutritt zu den oftmals ausverkauften Spielen zu bekommen. Die 20 Pesos, die ich immer für den letzten Türsteher am Eingang zur Hooligan-Tribüne in der Faust hielt, wurden stets abgelehnt mit Worten wie: „Wenn ihr so wahnsinnig seid, geht mit Gott, mit dem Rest möchte ich nichts zu tun haben“.</p>
<p><strong>Karrieredurchbruch dank der Scheißsammler</strong></p>
<p>Eines schönen Montags, Boca hatte am Tag davor den Erzfeind River Plate in der Bombonera besiegt, stand ich heiser und high an meinem Jugendstil-Tresen im Tageblatt. Der dunkelgraue Ford Falcon von Doctor Roberto schnurrte in den Patio. Wenige Sekunden später kam er zur Tür herein. Spätestens jetzt muss ich erwähnen, dass Doctor Roberto die Ausstrahlung eines echten Elder Statesman hat. Sehen Sie selbst …</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/OX97kebY2m8" height="350" width="560" frameborder="0"></iframe><br />
Das Verrückte: Doctor Roberto ist Boca-Fan, obwohl Boca der Arbeiterverein ist, und Menschen wie Doctor Roberto deshalb in 99,9 Prozent aller Fälle River-Plate zujubeln. Das wusste ich damals erst seit Kurzem und so konnte ich meine Begeisterung nicht zähmen. „Buen dia, así que vos tambien sos bostero!“ (Guten Morgen, also echt, du bist auch Scheißsammler!) begrüßte ich ihn in bestem Hooligan-Sprech. Doctor Roberto starrte mich an wie etwas, das direkt aus einem sowjetischen Raumschiff in die Empfangshalle seiner Verlagsvilla gefallen war. Dann lachte er. Sehr. Ich erzählte ihm, dass ich im Stadion gewesen war und barst fast, vor lauter Begeisterung über das Erlebte und den Sieg. Er übersetzte mir das Wort „Bostero“ und erklärte mir, dass im Stadtteil Boca noch so lange Pferdekarren statt Autos gefahren seien, dass die Boca-Bewohner deshalb abschätzig als Scheißsammler tituliert wurden, ebenso natürlich die Fans des Stadtviertelvereins.</p>
<p><strong>Erika wird malträtiert, der Lohn ist ein Redakteursjob</strong></p>
<p>Doctor Roberto fragte erneut, ob das mit den Stadionbesuchen in der Hooligankurve mein Ernst sei. Ich sah, wie das Weltbild in seinem klugen Kopf wankte. Eine Frau im Stadion. Eine Frau bei den Hooligans! Eine deutsche Frau bei den Boca Hooligans! Eine blonde blauäugige deutsche Frau bei den Boca Hooligans!!! Er wusste wohl selbst nicht, ob er entsetzt oder begeistert sein sollte. Deshalb handelte er wie ein echter Herausgeber und gab seiner Verblüffung ein Geschäftsziel: „Können Sie etwas darüber schreiben?“, fragte er. Ich nickte und wäre vor Vorfreude fast auf die Knie gefallen. Ich malträtierte meine weltkriegserfahrene Schreibmaschine Erika (von Opa geerbt) die ganze Nacht und gab meine Reportage am nächsten Morgen ab. 24 Stunden später hatte ich einen Job in der Redaktion. Ich bekam sogar eine eigene Kochkolumne, der ich es verdanke, dass ich ganz ordentlich kochen kann. Sie hieß „Kulinarisches aus deutschen Landen“, aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p><strong>XL-Herzdank meinen argentinischen Meistern</strong></p>
<p><strong></strong>Über das Argentinische Tageblatt gäbe es noch soooo viel zu erzählen. Die Nostalgie packt mich, während ich diese Zeilen schreibe. Jetzt bloß keinen Tango auflegen, sonst buche ich einen Flug… Deshalb schließe ich dieses Kapitel hier mit dem größten Herzdank, den ich auf diese Art spenden kann.<br />
Er gilt den fabelhaften Alemanns (<strong>Doctor Juan</strong>, <strong>Don Pancho</strong> alias Ernesto Alemann, <strong>Eliana Alemann</strong> und „La Señora“ alias <strong>Libertad de Alemann</strong>), allen voran dem grandiosen <strong>Doctor Roberto</strong>, der mir die Chance gegeben hat, alles zu sein, was ich vermochte.<br />
Danke meinem ersten Chefredakteur <strong><a href="http://www.exilarchiv.de/Joomla/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1429&amp;Itemid=66" target="_blank">Peter Gorlinsky</a></strong>. Er war unbeschreiblich, ein Mentor und Herzmensch. Und Danke <strong>Steff Kuhn</strong>, meinem Lehrer und zweiten Chefredakteur. Ohne ihn, sein Wissenteilen, seine Geduld und große Freundschaft hätte ich niemals werden können, was ich bin. Danke, Steff, me haces falta!</p>
<p><strong>„Hervorgehoben seien ihr Fleiß und ihre Bereitwilligkeit, sich auch schwierigen Aufgaben ohne zu zögern zu stellen“</strong></p>
<p>Leider habe ich meine Boca-Reportage auf die Schnelle nicht gefunden, dafür aber zwei andere grandiose Zeitzeugen. Mein erstes Zeugnis vom Tageblatt – ich habe auch während meines Studiums in Passau meine Kolumne geschrieben und in den Semesterferien war ich natürlich wieder im Tageblatt aktiv.</p>
<p><strong>„Hätte ich einem so jungen Mädchen gar nicht zugetraut!“</strong></p>
<p><a href="http://www.anitra-eggler.com/wp-content/uploads/2010/08/Bildschirmfoto-2012-06-23-um-15.10.10.png"><img class="alignright size-full wp-image-3987" title="Ich sag nur: Urlaubsvertretung des technischen Leiters! Das war Alex, mein geliebter Wiener in Buenos Aires. Der hat damals immer zu mir gesagt, „Kindchen, du musst eines Tages nach Wien!“. Und: da bin ich nun, er sieht mich von oben und ist ganz sicher stolz wie Oskar! " alt="" src="http://www.anitra-eggler.com/wp-content/uploads/2010/08/Bildschirmfoto-2012-06-23-um-15.10.10-e1340457152987.png" width="571" height="519" /></a><a href="http://www.anitra-eggler.com/wp-content/uploads/2010/08/Bildschirmfoto-2012-06-23-um-15.09.55.png"><img class="alignright size-full wp-image-3988" title="Ja, ich schrieb schon damals „unterhaltsame Betrachtungen“ und trug zu einem angenehmen Arbeitskilma in allen Bereichen der Zeitungsherstllung bei. " alt="" src="http://www.anitra-eggler.com/wp-content/uploads/2010/08/Bildschirmfoto-2012-06-23-um-15.09.55-e1340457295980.png" width="571" height="509" /></a>Hier noch ein begeisterter Leserbrief als Resonanz auf meine letzte Kolumne 1998, da habe ich dann mein erstes Start-up in München übernommen und weil das ein 24/7-Notzarzt-Job war, musste ich mein Korrespondentinnen-Dasein schweren Herzens einstellen.</p>
<p><strong>Damit Sie dennoch sehen können, was ich vermisse…</strong></p>
<p><a href="http://www.anitra-eggler.com/wp-content/uploads/2010/08/Bildschirmfoto-2012-06-23-um-15.17.56.png"><img class="alignright size-full wp-image-3991" title="Dazu fällt mir gar nichts ein, außer: einfach nur Hammer, das ist 14 Jahre her, der Verfasser lebt mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht mehr, aber vielleicht sieht er mich von oben und freut sich! " alt="" src="http://www.anitra-eggler.com/wp-content/uploads/2010/08/Bildschirmfoto-2012-06-23-um-15.17.56-e1340457508353.png" width="571" height="474" /></a></p>
<p>… die Gänsehaut, die ich dabei bekomme, kann ich nicht beschreiben. Fühlen Sie selbst.<br />
<iframe src="http://www.youtube.com/embed/YQJh-n3ooa8" height="315" width="560" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Ich hoffe, Sie verstehen jetzt, warum ich die Sonntage in der Bombonera so sehr vermisse und mir mehr Fußball in Österreich wünsche.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">*</span>Mein Lieblingszitat zum Thema: „Der Mensch besteht aus Begehren. Wie sein Begehren ist, ist seine Absicht. Wie seine Absicht ist, so handelt er. So wie er handelt, wird er.“, das stand im Vorwort eines Romans, den ich verschlungen habe. Weil ich das sehr regel- und unmäßig tue, weiß ich gerade nicht mehr, welches Buch, welcher Autor, wessen Zitat. Dank meinem lieben Leser Wolfgang Singer, weiß ich das heute – und heute ist März 2013.  Das Zitat kommt in „Die Weisheit der Buddha“ von Helmut von Glasenapp vor. Das war zwar nicht der Roman, den ich gelesen habe, aber eine Quelle ist besser als keine Quelle, oder?</p>
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		<title>Digital-Therapie für mehr Lebenszeit</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 15:55:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Blitz-Therapie für alle Büro-Krieger: Meine Kurz-Definition von „E-Mail-Wahnsinn“, „Sinnlos-Surf-Syndrom“, „Meeting-Malaria &#038; Präsentations-Pest“. ]]></description>
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		<title>Digital-Therapie für Ihr Internet-Ich</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 14:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<title>Video Test</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Mar 2013 19:17:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Anitra Video &#8211; E-Mail]]></description>
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		<title>E-Mail macht dumm, krank und arm</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Mar 2013 12:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Mein Bestseller therapiert „E-Mail-Wahnsinn“, „Sinnlos-Surf-Syndrom“, „Meeting-Malaria &#038; Präsentations-Pest“. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em><img class="alignright size-medium wp-image-2473" title="© Shutterstock" alt="" src="http://www.anitra-eggler.com/wp-content/uploads/2011/01/Bildschirmfoto-2011-06-02-um-13.38.13-297x300.png" width="297" height="300" /></em></strong></p>
<p><strong>Haben Sie Ihre Mails im Griff, oder Ihre Mails Sie? Digitale Kommunikation kann Zeit sparen, die Produktivität steigern, Umsatz bringen und die Karriere fördern. Falsch eingesetzt, ist sie Stressmacher, Produktivitätsvernichter und Burnout-Auslöser Nr. 1. Unternehmen entsteht Millionenschaden, Mitarbeiter zahlen mit ihrer Gesundheit – und ihrem Erfolg. Wie lange noch? Bis Sie es ändern!</strong></p>
<p>Wenn Sie Ihre Produktivität und Kommunikationseffizienz steigern möchten, Ihren Tagesstress verringern und mehr Zeit fürs wirklich Wesentliche haben wollen, dann müssen Sie schleunigst dafür sorgen, dass digitale Kommunikation Ihnen keine Zeit stielt, sondern als Zeitbringer für Ihren Erfolg arbeitet.</p>
<p><strong>Wie? Das lernen Sie von mir.<br />
</strong></p>
<p><strong>- Einfach erklärt, praxisnah und motivierend:</strong> Erfolgserprobte Tricks für effizientes digitales Zeit-, Kommunikations- und Produktivitätsmanagement.</p>
<p>- <strong>Besser, erfolgreicher und ergebnisorientierter:</strong> Das Einmaleins der E-Mail-Effizienz</p>
<p><strong>- Sofort umsetzbar und kinderleicht:</strong> Erfolgsregeln, die Ihr digitales Kommunikationsaufkommen quantitativ um mindestens 30 Prozent verringern<strong>.</strong></p>
<p><strong>- Erfolgsregeln,</strong> die Ihre digitale Kommunikation qualitativ um mindestens 50 Prozent verbessern</p>
<p><strong>- Nebeneffekt:</strong> professionelle Kommunikation ist Reputations- und Impression-Management und steigert Ihren Marktwert.</p>
<p><strong>- E-Mail Stil:</strong> So formulieren Sie klar, sympathisch und zielorientiert.</p>
<p><strong>- E-Mail-Erfolg:</strong> Von der Betreffzeile bis zum Signatur-Marketing.</p>
<p><strong>- E-Mail-Effizienz:</strong> Vom Abarbeiten über Öffnungszeiten bis zu Ablagesystemen.</p>
<p><strong>- E-Mail-Manifest:</strong> Neue Standards für produktive und profitable Unternehmenskommunikation.</p>
<p><strong>Dieses Thema bietet Ihnen maximalen Return on Investment, wenn Sie:</strong></p>
<p>Besser, erfolgreicher und ergebnisorientierter kommunizieren möchten</p>
<p>Konzentriert, produktiv und effizient arbeiten möchten</p>
<p>E-Mail und Internet als effizientes Informations- und Produktivitätsmedium nützen möchten</p>
<p>Eine profitable Kommunikationskultur in Ihrem Unternehmen etablieren möchten</p>
<p>Die Wertschöpfung digitaler Arbeitszeit verdoppeln möchten</p>
<p>50 Prozent mehr Kommunikationseffizienz und 50 Prozent weniger Stress haben möchten – in</p>
<p>Summe: 100 Prozent mehr Leistung, Arbeitsspaß, Zufriedenheit, Worklife-Balance für Sie und</p>
<p>Ihre Mitarbeiter</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>So können Sie mich gern haben:</strong></p>
<p>VORTRAG/KEYNOTE: 30, 60 oder 90 Minuten</p>
<p>STRATEGIE-WORKSHOP: 8 Stunden</p>
<p>Meine Vorträge und Workshops sind brandaktuell recherchiert, prallvoll mit nationaler und internationaler Best practice und maßgeschneidert konzipiert für Ihre Branche und/oder Zielgruppe.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vier Fragen, vier Antworten</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 19:32:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Es gibt Fragen, die werden mir so häufig gestellt, dass ich quick und dirty Video-Antworten aufgenommen habe. In diesem Video beantworte ich die Fragen: „Wer sind Sie? Woher kommt das „r“ in Anitra? Was machen Sie? Und wie machen Sie das?“.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt Fragen, die werden mir so häufig gestellt, dass ich quick und dirty Video-Antworten aufgenommen habe. In diesem Video beantworte ich die Fragen: „Wer sind Sie? Woher kommt das „r“ in Anitra? Was machen Sie? Und wie machen Sie das?“.<br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Anitra beim Sat1 Frühstücksfernsehen</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 18:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Für alle, die nicht so früh aufstehen mussten wie ich: Das Video meines Auftritts beim Sat1 Frühstücksfernsehen am 27. März 2013 gibt es hier. Besonders morgenfrisch hat mich der weiße Hund „Lotte“ gemacht. Es war Liebe auf den ersten Adrenalin-Kick. Warum das? Wenige Minuten vorher wurde ein Kampfhund-Beitrag gesendet: fünf tote Hunde und ein totes Mädchen die Bilanz. Kaum hatte man mich auf den TV-Sessel geschubst (das muss bei Live-Sendungen manchmal ganz flott gehen, so auch in diesem Fall) begrüßte mich Lotte und die Kamera lief. Natürlich wollte sie nur spielen. Gut, dass „no fear“ mein zweiter Vorname ist. &#160;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für alle, die nicht so früh aufstehen mussten wie ich: <a href="http://www.sat1.at/tv/fruehstuecksfernsehen/video/talk-anitra-eggler-clip2" target="_blank">Das Video meines Auftritts beim Sat1 Frühstücksfernsehen am 27. März 2013 gibt es hier</a>. </strong></p>
<p>Besonders morgenfrisch hat mich der weiße Hund „Lotte“ gemacht. Es war Liebe auf den ersten Adrenalin-Kick. Warum das? Wenige Minuten vorher wurde ein Kampfhund-Beitrag gesendet: fünf tote Hunde und ein totes Mädchen die Bilanz. Kaum hatte man mich auf den TV-Sessel geschubst (das muss bei Live-Sendungen manchmal ganz flott gehen, so auch in diesem Fall) begrüßte mich Lotte und die Kamera lief. Natürlich wollte sie nur spielen. Gut, dass „no fear“ mein zweiter Vorname ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Anitra beim NDR Talk „3nach9“</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 16:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wie oft darf man Essensfotos posten ohne als Facebook-inkontinent zu gelten? Was hilft gegen den täglichen E-Mail-Wahnsinn? Wonach riecht ein Shitstorm? Am 24. August 2012 stand ich Giovanni di Lorenzo und Judith Rakers in „3nach9“ Rede und Antwort.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie oft darf man Essensfotos posten ohne als Facebook-inkontinent zu gelten? Was hilft gegen den täglichen E-Mail-Wahnsinn? Wonach riecht ein Shitstorm? Am 24. August 2012 stand ich Giovanni di Lorenzo und Judith Rakers in „<a href="www.radiobremen.de/fernsehen/3_nach_9/ " target="_blank">3nach9</a>“ Rede und Antwort.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Anitra beim ORF 2 Kulturmontag</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 14:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wie man durch Front-Erfahrung Digital-Therapeutin wird, woher meine Pink-Pumps sind und warum Jugendliche einen Facebook-Führerschein machen sollten, habe ich am 20. August 2012 im Live-Interview beim ORF2 Kulturmontag verraten.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie man durch Front-Erfahrung Digital-Therapeutin wird, woher meine Pink-Pumps sind und warum Jugendliche einen Facebook-Führerschein machen sollten, habe ich am 20. August 2012 im Live-Interview beim ORF2 Kulturmontag verraten.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title></title>
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		<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 11:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Duis autem vel eum iriure dolor in hendrerit in vulputate velit esse molestie consequat, vel illum dolore eu feugiat nulla facilisis at vero eros et accumsan et iusto odio dignissim qui blandit praesent luptatum zzril delenit augue duis dolore te feugait nulla facilisi. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit, sed diam nonummy nibh euismod tincidunt ut laoreet dolore magna aliquam erat volutpat. Ut wisi enim ad minim veniam, quis nostrud exerci tation ullamcorper suscipit lobortis nisl ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis autem vel eum iriure dolor in hendrerit in vulputate velit esse molestie consequat, vel illum dolore eu feugiat nulla facilisis at vero eros et accumsan et iusto odio dignissim qui blandit praesent luptatum zzril delenit augue duis dolore te feugait nulla facilisi. Nam liber tempor cum soluta nobis eleifend option congue nihil imperdiet doming id quod mazim placerat facer]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.</p>
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]]></content:encoded>
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