Verfasst von Anitra am März 18, 2012 · 2 Kommentare
Mein erstes Webinar am 15. März war ein riesen Erfolg. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, mit 100 Menschen im virtuellen Seminar-Raum zu sitzen. Fun is a high performance fuel und so bin ich wohlbetankt zur Leipziger Buchmesse gefahren. Heute zurück in Wien auf diesem Weg: Allen Teilnehmern ganz herzlichen Dank fürs Dabeisein und für das begeisterte Feedback währenddessen und danach! DANKE.
Jetzt anmelden: Zusatz-Termin am 11. April, 11 Uhr
Weil der Termin dreifach überbucht war, veranstalte ich ein Zusatz-Webinar, wer sich anmelden möchte, hier klicken! Wichtig: Es stehen auch hier wieder nur 100 Leitungen zur Verfügung. Das heißt: Nur die ersten 100, die am 11. April den Anmelde-Link klicken, ergattern einen Platz. Kleiner Tipp: Die Leitungen werden ab ca. 10:45 Uhr geöffnet. Flott anmelden und die Wartezeit bis zum Start mit Kaffee holen überbrücken.
Als Dankeschön: Meine Präsentations-Folien
Als Vor- oder Nachgeschmack können Sie sich hier meine Präsentations-Folien runterladen – nach Ihrem Klick startet der Download automatisch. Alle Web-Tipps sind verlinkt. Plus: Auf den letzten Seiten finden Sie auch mein Vortrags- und Workshop-Angebot. Das finden Sie natürlich auch auf meiner Website, und zwar hier. Und jetzt mache ich es nicht länger spannend.
Wer hat das signierte Buch gewonnen?
Ganz ehrlich, Sie haben es mir unglaublich schwer gemacht. Ich habe sooooo viele herzliche Zuschriften erhalten, so viele Buchtipps, Youtube-Links, gute Gedanken und liebe Worte. Ich habe deshalb einfach den Zufall entscheiden lassen, alle Namen ausgedruckt und im Blindflug meinen Zeigefinger fallen lassen. Er hat Florian Umstätter getroffen! Herzlichen Glückwunsch, ich bringe das gute Stück nächste Woche zur Post.
Allen anderen: herzlichen Dank fürs Mitmachen!
Damit Sie nicht ganz leer ausgehen, 77 Leseprobe-Seiten aus „E-Mail macht dumm, krank und arm.“ können Sie sich hier runterladen. Und: Wenn Sie das Buch auf Amazon bestellen möchten, dann klicken Sie einfach hier.
Ich wünsche Ihnen einen sonnigen Sonntag und gehe jetzt ganz brav wieder online, damit ich das herrliche Frühlingswetter genießen kann!
Blog-Kategorien
Verfasst von Anitra am März 5, 2012 · Kommentar schreiben
Die Tiroler Tageszeitung hat meinem Buch und seinem Thema in ihrer Samstags-Ausgabe eine ganze Seite gewidmet. Das freut mich ebenso wie die fundierte Recherche von Redakteurin Barbara Egger – fast eine Namensvetterin. Egger gibt die O-Töne von Eggler so originalgetreu wieder, dass sogar ich glauben könnte, das hätte ich selbst geschrieben. Habe ich aber nicht.
Das PDF können Sie hier runterladen: 030312_Tiroler Tageszeitung. Die Slideshare-Version lässt sich in der Zoom-Ansicht (auf die Pfeile unten rechts klicken) wunderbar online lesen.
Blog-Kategorien Digital-Therapie, Presseberichte
Verfasst von Anitra am Januar 29, 2012 · Kommentar schreiben
Als kleines Wort zum Sonntag habe ich heute einen Gastbeitrag für den neuen Stern am deutschen Onlinemarketing-Medienhimmel verfasst: Onlinemarketing.de ist einen Besuch und auch ein Like auf Facebook wert. Hier ein kleiner Auszug meines Beitrags, die ganze Story inklusive 10 neuen Marketing-Gesetzen lesen Sie hier.
Alle sprechen vom digitalen Ökosystem sprechen …
Die Gretchenfrage lautet: Was brauchen Sie dafür? Wie schaffen Sie das auch? Und am besten ohne viel Manpower und Marketing-Euros? Das wichtigste ist: Verabschieden Sie Ihre alte Online-Marketing-Strategie, falls Sie überhaupt eine hatten. Eine Website ist von vorgestern, das ist keine Strategie. Heute brauchen Sie ein digitales Ökosystem, in dem Ihre Website eine Rolle, aber nicht zwingend die Hauptrolle spielt. Die Crux unseres zeitarmen, überkommunizierten Kunden ist die folgende: Der Kunde von heute kommt nicht regelmäßig von selbst. Aber, wenn Sie dort sind, wo er ist, und relevante Mehrwerte, Vorteile und Unterhaltung bieten, dann wird er sie finden und immer gerne wiederfinden.
… aber die wenigsten verstehen, was Ökosystem heißt
Kein Problem! Je länger Sie darüber nachdenken, desto mehr erkennen Sie: Sie haben ja bereits ein Ökosystem! Denn: Sie haben ja schließlich eine Website, und die ist erst zwei Jahre jung und wird vermutlich deshalb auf Google so schlecht gefunden. So erklären das jedenfalls Ihre „Programmierer“ und schlagen als Problemlösung „SEM“ vor, was in Ihren Ohren wie Vogelgrippe oder Schweinskram klingt. Das recherchieren Sie, sobald mal Zeit ist. Die haben Sie natürlich genauso wenig wie Ihre Kunden. Aber Sie haben das Gebot der Stunde erkannt und sind sehr stolz darauf. Denn in punkto Social Media Marketing kann Ihnen keiner mehr ein F für ein T verkaufen. Da sind Sie schon lange dabei, seit vorgestern schon! Muss man ja heute auch.
Dabeisein ist nichts: Ein soziales Marketing-Missverständnis
In einem Vortrag haben Sie mal den Satz „Märkte sind Gespräche“ gehört. Der hat Sie zum Nachdenken gebracht. Und als der vortragende Super-Topchecker-Experte dann noch etwas diabolisch „ES passiert auch OHNE Sie!“ geraunt hat, da war Ihre neue Social Media-„Strategie“ fertig: Dabei sein ist alles, dachten sie – und schwupps, waren Sie dabei. Lieber selbst reden, als andere über mich reden lassen, dachten Sie und haben das Wort „Monitoring“ im Vortrag zwar gehört, aber nicht verstanden. Jetzt betreuen Ihre Praktikanten – echte „digital Naivs“, oder wie man die halt nennt – Ihre Facebook-Seite, twittern beflissen jede nichtige News an 69 Follower, wohlwissend, dass 70 Prozent von ihnen aus Taka-Tuka-Land stammt und der deutschen Sprache so mächtig ist wie Herr Nilsson.
Vom Netzwerk gekreuzigt? Internet is trial and terror…
Vergraulen Sie neue Kontakte auf Xing? Ist Ihr Ökosystem eine Geldverbrennungsmaschine? Welche 10 Gebote stehen nicht in der Bibel, retten aber Ihr Online-Marketing? Antworten auf diese Fragen finden Sie in meinem Gastbeitrag auf Onlinemarketing.de.
Und für einen freudvollen Abschluss, hier noch ein sehr stimmungsvolles Bild zum Thema Marketing-Wahrheit, die natürlich auch für Online-Marketing gilt! Dieses und viele weitere lustige Bilder finden Sie bei im polnischen Blog von Gadzinowski via Facebook.

Blog-Kategorien Marketing, Presseberichte, Social Media
Verfasst von Anitra am Januar 26, 2012 · Kommentar schreiben
Nein. Sicher nicht. Und das auch in Ordnung. Arbeiten ohne Computer ist ein bisschen wie Autofahren und Zufußgehen. Oder wie Bernd Stromberg sagt: „Die Schnecke kann dir mehr über den Weg erzählen als der Hase.” Deshalb ist eine radikale computerfreie Woche eine erlebenswerte Erfahrung. Wie, computerfrei arbeiten? GANZ ohne Computer? Das geht doch gar nicht?!? Nun ja. Es geht. Alles geht, wenn man will. Aber: es ist hart. Nervtötend. Peinigend. Umständlich. Und die Pest für die Kollegen. Aber es ist auch mußevoll. Kreativ. Wohltuend entschleunigt. Und: inspirierend archaisch.
Wie fühlt man sich während einer Woche hartem Computer-Entzug?
Diese Frage beantwortet FTD-Ressortleiter Horst von Buttlar in einem sehr lesenswerten Artikel. Sein Selbstversuch ist am 13.01.2012 in der Financial Times Deutschland erschienen. Dass er mich in der harten Entzugsphase angerufen und nach meiner Einschätzung aus digital therapeutischer Sicht gefragt hat, freute und freut mich ganz besonders.
Sie können den FTD-Artikel hier als PDF laden oder ihn via Slideshare online lesen. Kleiner Tipp: Auf die Pfeile unten rechts klicken, dann startet die schönhaftige Vollbildansicht. Übrigens, Petrina Engelke, eine Kollegin von Horst Buttlar hat´s nicht ganz so radikal gemacht, aber dennoch sehr effektiv. Sie hat E-Mail-Inventur gemacht und in großem Stil gelöscht. Ihre Erfahrungen zum Thema „Mails gelöscht und nichts verpasst“ lesen Sie hier.
Blog-Kategorien Digital-Therapie, E-Mail-Wahnsinn, Presseberichte
Verfasst von Anitra am Januar 8, 2012 · Kommentar schreiben
Zur Motivation fürs neue JA 2012. Als Inspiration für alle, die etwas Neues beginnen. Benzin für jeden, der Inventur macht. Und: Der beste Beweis dafür, dass Präsentations-Pest heilbar ist. Wie? Ein erster Schritt ist immer: Von den Besten lernen. Deshalb hier vier Präsentationen aus meiner All-time-Favoriten-Liste: inhaltlich, rhetorisch, optisch.
Guy Kawasaki: The Art of the Start
Vorweg: Alle Bücher von Guy Kawasaki sind absolut lesenswert. Plus: Seine Web-Projekte sind ein Geheimtipp fürs persönliche und berufliche News-Management. Seine News-Aggregatoren-Seite Alltop.com zählt zu meinen Top-Infoquellen.
Der folgende Vortrag ist superb, weil er:
A) Inhaltlich alles auf den Punkt bringt, was man wissen und begreifen muss, wenn man eine Geschäftsidee entwickelt oder kritisch hinterfragt. Hier findet echter Wissenstransfer statt, nicht nur Unterhaltung, um der Unterhaltung oder des Buchverkaufs willens. Diese 40 Minuten sparen Geld, Hornhaut auf den Nerven und schmerzvolle Bauchlandungen.
B) Rhetorisch maximal authentisch ist. Unterhaltsam, frech, ohne Mundschutz, schlagfertig und spontan.
Dick Hardt: Identity 2.0
Auch ein älteres Kaliber Kategorie: Kann man nicht oft genug ansehen. Diesmal weniger wegen des Inhalts – der ist interessant unter dem Aspekt, dass die Zukunftsvisionen, die Hardt 2005 hatte, heute schon mehrfach von der Realität überholt wurden. Die Präsentation ist superb aufgrund des Präsentations-Konzepts in punkto Optik, Storyboard, Storytelling und maximale Synchronisation zwischen „Was sehe ich“ und „Was höre ich“ aus Zuschauerperspektive.
Über 100 Folien in knapp 20 Minuten
Das kann für die Zuhörer sehr stressig sein – nämlich dann, wenn der Vortragende Wörter und Bilder spuckt wie ein Maschinengewehr. Dick Hardt präsentiert flott, aber niemals zu schnell, alles wohltemperiert und darin liegt die Kür. Für den Presenter ist dieser Präsentations-Stil herausfordernd und übungsintensiv. Der Aufwand steht jedoch in einem fabelhaften Verhältnis zum Ergebnis. Sehen Sie selbst.
Tipp für Jobsuchende: Eine Identity-Präsentation in diesem Stil kann – besonders in der Kreativ- und Online-Branche – die beste Bewerbung sein. Zum Beispiel als Screencast aufgenommen und via Link verschickt …
Gary Vaynerchuk: Stop doing shit you hate
Eine Präsentation, die ohne Folien zündet und zündelt. Gary Vaynerchuk polarisiert. Ich mag seine Art, andere hassen sie. Seine Rockefeller-Story macht wach, motiviert und inspiriert. Zum Vortrags-Thema hat er ein Buch geschrieben: Crush it! – mir war alles, was ich dort gelesen habe zu déjà-lu, aber falls Sie noch nicht so Rockefellerstory-geschädigt sind wie ich, dann ist das Buch durchaus ein Kickstarter, um endlich das zu tun, was man wirklich will.
Zum Vortrag selbst ist nicht viel zu sagen, außer: ansehen.
Leidenschaftlicher kann man fast nicht präsentieren – und genau darin liegt das Geheimnis vieler Reden, die ohne Folien begeistern.
1984: Steve Jobs präsentiert Macintosh
Zum Abschluss noch DEN Klassiker. Steve Jobs beweist, dass er auch mit Fliege authentisch präsentiert und, dass eine Präsentation, die großteils abgelesen wird, grandios rüberkommt, wenn der Inhalt pointiert ist, die Leidenschaft in den Worten liegt und der Spannungsaufbau zwischen Bildern, Worten und Action auf der Bühne perfekt ist. Bei dieser Präsentation möchte ich einfach laut aufseufzen:
OH WOW, OH WOW, OH WOW.
Blog-Kategorien Digital-Therapie, How to, Inspiration, Präsentations-Pest, Videos
Verfasst von Anitra am Januar 3, 2012 · Kommentar schreiben
Das Wertvollste, was wir uns und anderen im neuen Jahr schenken können, ist …? Zeit. Davon haben wir alle zu wenig. Warum? Weil wir uns zu wenig von ihr nehmen und vorhandene Zeit-Oasen zu oft zerstreut verrinnen lassen, statt sie nach Herzenslust zu genießen. Das können Sie ändern. Mein Lebenszeit-Rechner hilft Ihnen bei der persönlichen Zeit-Inventur – je erschreckender das Ergebnis, desto größer ist Ihr Lebenszeit-Potenzial fürs neue JA 2012. Alles Beste dafür!
>> Hier können Sie sich ein PDF meines Lebenszeitrechners runterladen.
Und hier noch paar bedenkenswerte Sprüche über die Zeit, unsere untreue Geliebte…
Es ist nicht wenig Zeit, die wir zur Verfügung haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.
Lucius Annaeus Seneca
Die Zeit ist für den Menschen da, nicht der Mensch für die Zeit.
Johann Gottfried Seume
Der Mensch hat keine Zeit, wenn er sich nicht Zeit nimmt, Zeit zu haben.
Ladislaus Boros
Wir schätzen die Zeit erst, wenn uns nicht mehr viel davon geblieben ist.
Leo Tolstoi
Bald wird es gleichgültig sein, ob man glücklich oder unglücklich ist, weil man für keines von beiden Zeit haben wird.
Tennessee Williams
Blog-Kategorien Digital-Therapie, How to, Inspiration
Verfasst von Anitra am Januar 3, 2012 · Kommentar schreiben
Im vierten und letzten Teil meiner Gastkommentar-Serie auf Futurezone.at geht’s Meeting-Malaria und Präsentations-Pest an den Kragen…
Arbeiten im Wachkoma
Neben E-Mail-Wahnsinn, Sinnlos-Surf-Syndrom und der Schlafkrankheit gibt es keine effektiveren Produktivitäts-Vernichter als unnötige Meetings und geistlose Präsentationen. Präsentationen, die das Publikum langweilen und ihr Kommunikationsziel verfehlen.
9 Uhr. Die Frisur sitzt. 1.500 Euro sitzen im Konferenzraum.
Kennen Sie das? Montags-Meeting im Konzernkabinett: Zehn Führungskräfte, drei Projektmanager und der neue Praktikant – der kostet nichts, nur Nerven. In seinem Konformisten-Anzug sieht er aus wie eine minderjährige Raubkopie des CEO. Projektmanager „Wichtig“ hat Probleme mit dem Beamer. Sein „Weiß jemand, wie das geht?“ wird mit müdem Stöhnen beantwortet. Als die erste Folie an die wehrlose Leinwand fliegt, sehen alle, dass die Bildschirm-Auflösung Länge mal Breite ins Seitenaus konvertiert.
Wochenstart im Wachkoma
Das Zerrbild interessiert jedoch genauso wenig wie die folgende halbe Stunde: Projektmanager „Wichtig“ präsentiert Vertriebszahlen und Wochenziele. Die anwesenden Marketing-Manager zeigen ihr Desinteresse und ihre „Wichtigkeit“ durch E-Mailen und Surfen. Der Zahlensalat auf den Folien ist so aufdringlich animiert, dass Führungskraft „Wochenend-Trinker“ schwummerig wird. Er schließt die Augen und denkt an den Sex, den er schon lange nicht mehr hatte.
Und dann knallt’s …
Was dann passiert und wie Sie das verhindern können, lesen Sie auf Futurezone.at.
Blog-Kategorien Digital-Therapie, E-Mail-Wahnsinn, Presseberichte, Produktivität
Verfasst von Anitra am Dezember 22, 2011 · Kommentar schreiben
Im dritten Teil meiner Gastkommentar-Serie auf Futurezone.at vertrete ich die Meinung, dass Sandstrand-Körner zählen lebensverlängernder wirkt als Ex-Lover stalken auf Facebook.
Sinnlos-Surf-Syndrom: Raus aus der Mausefalle
1989 wurde der erste Browser erfunden. Raten Sie mal, wie der hieß! „World Wide Web“. Nett, oder? Jetzt kennen Sie den Namenspaten des WWW – bei Sinnlos-Surfern auch als „WehWehWeh“ bekannt.
Was ist das Sinnlos-Surf-Syndrom?
Zielloses, zwanghaftes Internet-Surfen, das zu gravierendem Zeit-, Konzentrations- und Produktivitätsverlust führt, der von Betroffenen nicht wahrgenommen wird. Endstation: geistiger Festplatten-Crash durch Reizüberflutung. Sinnlos-Surf-Syndrom wurde früher auch als „Recherchieren“, „Arbeiten“ und „nur-mal- kurz-im-Internet-nachsehen“ bezeichnet.
Woher kommt das Sinnlos-Surf-Syndrom?
Wissenschaftler sagen: Das Sinnlos-Surf-Syndrom kommt aus unserem Hirn. Das arbeitet heute noch mit „Steinzeit-Konfiguration“. Diese bewirkt, dass wir auf Reize mit Aufmerksamkeit reagieren. Ein beliebter Steinzeit-Reiz war zum Beispiel der Bär – Killer oder Abendessen. Und weil früher jeder Reiz der letzte sein konnte, schüttet unser Hirn seit Urzeiten als Reaktion den Botenstoff Dopamin aus. Je mehr Reize, desto mehr Dopamin. Wenn wir surfen und vielleicht noch parallel chatten, dann zündet ein Dopamin-Feuerwerk in unserem Hirn – und danach wird es süchtig, populärwissenschaftlich ausgedrückt. Mehr Dopamin heißt: mehr Reize. Also öffnen wir die Grenze ins Sinnlos-Reich und dann …
Was dann passiert und wie Sie das verhindern können, lesen Sie auf Futurezone.at.
Blog-Kategorien Digital-Therapie, E-Mail-Wahnsinn, Presseberichte, Produktivität
Verfasst von Anitra am Dezember 21, 2011 · Kommentar schreiben
Ihr Bildschirm-Hintergrund kann ein starker Motivator sein – vorausgesetzt, er sagt Ihnen das, was Sie brauchen. Immer, wenn mir in meinen Büro-Jahren Motivation gefehlt hat – je vermeintlich „höher“ man steigt, desto mehr Druck, desto weniger „Danke“ oder Lob erhält man – habe ich mir ein großes „Bravo, Anitra!“ als Wallpaper installiert. Das war unglaublich wohltuend und hat mich immer zum Schmunzeln über mich selbst gebracht.
Zur Inspiration und Motivation – hier ein paar Wallpaper-kompatible Spruch-Bilder inspiriert von den „Mantras für die Mausefalle“ aus meinem Buch „E-Mail macht dumm, krank und arm“. Falls Ihr Surf-Gerät kein Flash unterstützt, hier geht´s direkt zu meinen Wallpapers auf Flickr. Dort können Sie auch die einzelnen Wallpaper in verschiedenen Größen runterladen.
Blog-Kategorien
Verfasst von Anitra am Dezember 21, 2011 · Kommentar schreiben
Heute geht es um unsere freiwillige Mutation von Herren über Arbeit und Zeit zu willfährigen Kommunikationssklaven, die 24/7 verfügbar sind. Der E-Mail-Wahnsinnsteil endet mit ein paar Tipps. Morgen geht´s weiter mit Anamnese und Tipps, die gegen das Sinnlos-Surf-Syndrom helfen.
Ich maile, also bin ich Sklave
Wenn Sie sich den Tag verderben möchten, dann holen Sie sich am besten gleich nach dem Aufwachen Ihren ungeduldigen Chef und seine ellenlange Aufgabenliste für Sie ins Bett. Klingt verrückt? Ist verrückt, aber sehr normal. Jeder zweite Amerikaner liest nach dem ersten Augenöffnen seine E-Mails im Bett – und, was noch schlimmer ist, er beginnt zu antworten.
Hätte man einen durchschnittlich intelligenten Menschen in den 80-er Jahren gefragt, ob er täglich nach dem Aufstehen verschlafen, ungeduscht und im Schlafanzug zum Briefkasten gehen möchte, hätte man verständnisloses Kopfschütteln geerntet und wäre für verrückt erklärt worden. Hätte ein Chef vorgeschlagen, dass ein Mitarbeiter ab 7 Uhr im Viertelstundentakt zum Briefkasten geht und jede Korrespondenz auch außerhalb der Geschäftszeiten sofort und freiwillig bearbeitet, wäre dieser Chef vor einem Arbeitsgericht gelandet. Heute ist dieser Kommunikationszustand ganz normal. Wir machen uns verrückt – E-Mail sei dank.
Vom Ego-Viagra zum Sklaventreiber – wie konnte es so weit kommen?
Gute Frage. Schwierig zu beantworten. … Den Versuch einer Antwort und drei Soforthilfe-Tipps lesen Sie auf Futurezone.at.
Blog-Kategorien Digital-Therapie, E-Mail-Wahnsinn, Presseberichte, Produktivität
Verfasst von Anitra am Dezember 20, 2011 · Kommentar schreiben
Heute kuratiere ich mich mal selbst. Kura… – was?!? Aggregatoren-Portale wie der erfolgreichste Polit-Blog Huffingtonpost oder der österreichische xxxxxxxxxxxxs-Klon Relevant.at wählen Nachrichten aus anderen Portalen aus, zitieren zwei drei Absätze, schmücken sich mit dem Content und vermarkten die Werbeflächen drumherum und dann … ja dann linken Sie rüber zum Quellenportal der Nachricht. Weil heute meine Gast-Kommentar-Serie auf Futurezone.at gestartet ist, mache ich das mal genauso – nur ohne die Werbeflächenvermarktung, welch ein Segen.
Teil 1: Haben Sie das Internet im Griff?
Die Zeit der Missionierung ist vorbei: Wir leben in einer post digitalen Gesellschaft. Wer die Digitalisierung für das liebt, was sie an Mehrwerten bieten kann, muss sich heute fragen, ob er seine tägliche digitale Kommunikation im Griff hat – oder sie ihn. Die Antwort auf diese Frage entscheidet über privaten und beruflichen Erfolg und über das wertvollste, was wir im Leben verschwenden können: unsere Zeit. Eine Gastkommentar-Serie von Buchautorin Anitra Eggler.
Damit wir uns richtig verstehen …
Ich liebe digitale Kommunikation. Ich liebe das Internet. Ich liebe E-Mails, Soziale Netzwerke, Instant Messaging, Apps, Gadgets und teste jeden neuen heißen Scheiß, der digitale Mehrwerte verheißt, die das Leben und Arbeiten einfacher, schneller und/oder freudvoller machen. Und ja, ich unterhalte mich auch mit Siri und freue mich, wenn sie meine Frage nach einem Auftragskiller versehentlich mit „Ich finde keinen Kontakt mit dem Namen ,Auftragskiller’“ beantwortet.
Siri, wo kann ich eine Leiche entsorgen?
Wenn Sie Siri allerdings fragen, ob wir post digitalen Menschen unsere digitale Kommunikation im Griff haben oder die digitale Kommunikation uns – dann lässt sie die Frage inhaltlich so unbeantwortet wie „Wo kann ich eine Leiche entsorgen?“. Im zweiten Fall liegt das an der Gesetzlosigkeit des Inhalts. Im ersten daran, dass die Frage viel zu selten gestellt wird und die möglichen Antwort darauf so mannigfach ist wie wir Menschen sind.
Den Rest lesen Sie auf Futurezone. Plus den ultimativen Test:
„Wie viel E-Mail Wahnsinn steckt in Ihnen?“ finden Sie dort auch.
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Verfasst von Anitra am Dezember 15, 2011 · Kommentar schreiben
Sinnlos-Surf-Syndrom ist eine fiese Krankheit. Warum? Sie wird von den Betroffenen nicht bemerkt und macht dick, doof und unsexy. Sinnlos … was?!? Was ist das Sinnlos-Surf-Syndrom? Zielloses, zwanghaftes Internet-Surfen, das zu gravierendem Zeit-, Konzentrations- und Produktivitätsverlust führt, der von Betroffenen nicht wahrgenommen wird. Endstation: geistiger Festplatten-Crash durch Reizüberflutung. Sinnlos-Surf-Syndrom wurde früher auch als „Recherchieren“, „Arbeiten“ und „nur-mal- kurz-im-Internet-nachsehen“ bezeichnet.
Wie viel Sinnlos-Surf-Syndrom steckt in Ihnen? Machen Sie den Test!
Hier 10 Fragen aus meinem Buch „E-Mail macht dumm, krank und arm.“ Zutreffende Antworten abnicken und mitzählen!
0 zutreffende Antworten
BLICKEN SIE KURZ IN DEN SPIEGEL. Wenn Sie jetzt vor allem Ihre Nase sehen, sollten Sie vor einem Lügendetektor-Test einen Kopfsprung aus dem Dachgeschoss erwägen. Ansonsten: Hut ab. Im Vergleich zu Ihnen war Gutenberg digital. Fakt ist: Ihre Arbeitsweise steigert das Bruttosozialprodukt. Die Weltwirtschaft sagt danke.
1 – 3 zutreffende Antworten
ALARMSTUFE EINS: Sie surfen sich zwar noch nicht um den Sinn, zeigen aber bereits erste Anzeichen dafür. Und da ich davon ausgehe, dass Sie beim Ankreuzen schummeln: Installieren Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit einen unabhängigen Produktivitätszeit-Schiedsrichter wie www.rescuetime.com. Trennen Sie strikt zwischen produktivem Surfen („recherchieren“), Spaß-Surfen (Soziale Netzwerke) und Verlegenheits-Surfen („nur mal kurz …“).
4 – 10 zutreffende Antworten
WEBWEH IST IHR NEUES HEIMWEH: Wenn ein Taxifahrer Sie nach Ihrer Adresse fragt, antworten Sie bereits nach drei kleinen Bierchen „www.home.com“. Dass Sie anschließend „nackt und orientierungslos“ von falschen Facebook-Freunden „im Internet gefunden“ werden, wundert Sie nicht. Das passiert Ihnen öfters. Hören Sie sofort auf, zu viel Ihrer Lebenszeit im Netz zu verbringen! Oder glauben Sie an Wiedergeburt?
Buchtipp: „E-Mail macht dumm, krank und arm.“ von Anitra Eggler, Edition Klammerw@ffe, 224 Seiten, 25,50 Euro. Hier 77 Seiten Leseprobe runterladen.
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