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Meistens.

JETZT KOMMT EINE FRAGE, DIE MEINE INTERVIEWFRAGEN-HORNHAUT MAXIMAL STRAPAZIERT.

IN SOLCHEN MOMENTEN MUSS ICH MEINE ZUNGE ODER MEINE FINGERSPITZEN ZÄHMEN, UM NICHT

ZU ANTWORTEN: ȆBER DIESE FRAGE, WEIL DIE SO KINDERGARTEN IST, DASS ICH MICH GERADE

STEINZEIT FÜHLE.«

ANTWORT 9

So ziemlich über alles und gerne aus vollstem Herzen.

Manchmal bringen mich Einwürfe aus dem Publikum so zum Lachen,

dass ich spontane Vortragspausen einlegen muss. Gerne lache ich

auch über die maximal unkreativen Antworten in Partnerbörse-

fragebögen. Da steht bei dieser Frage zu 95 Prozent: »Über mich

selbst.« Oh, das hier ist gar kein Partnerbörsefragebogen? Egal. Jetzt,

wo es schon dasteht. Und nein: Ich suche keinen Partner. Wirklich

nicht.

ANTWORT 10

Ich lebe meine Träume – davon träume ich täglich.

ANTWORT 11

Von der totalen Versklavung bis zur totalen Autonomie: ein

Jahr. An der Anarchie arbeite ich täglich.

ANTWORT 12

So oft ich will = nie.

ANTWORT 13

Vernetztes Leben und Arbeiten ist ein Transportmittel.

Über Distanz und Nähe entscheide ich, das Betriebssystem.

ANTWORT 14

Ja, mich.

EINMAL HABE ICH AUCH MIT DIESEM BILD GEANTWORTET.

Die Frage danach war sehr

einfach. Die Bildantwort auch. Meine wundervolle Mama hatte mir ein

paar Tage zuvor dieses Kunstwerk zum Geburtstag gemalt. Es zeigt

mich mit Untergepäck. Auf meinem Rücken, ja, das sind Hörner. Die

gehören Diego A. Eggler, meinem Manager und Supermaskottchen.

UND JETZT SIND SIE DRAN.

Senden Sie mir eine Frage,

die mir noch nie gestellt wurde.

Sie erreicht mich unter

frage@anitra-eggler.com

.

Aus den Einsendungen bastle

ich den Antwortkatalog für die

nächste Ausgabe. Falls Sie Ins-

piration brauchen, hier meine

Buchtipps zu diesem Thema:

Rolf Dobelli, »Wer bin ich?

777 indiskrete Fragen«,

Diogenes 2007; und

»Fragen an das Leben«,

Diogenes 2014.

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